Von jedem Euro Umsatz – wie viel bleibt am Ende als echter Gewinn übrig? 20 % heißt: aus 100 € Umsatz werden 20 € Gewinn.
Faustregel:
MoatLens-Tipp: Hohe und stabile Margen sind oft das deutlichste Zeichen für einen Burggraben – also einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil, der es der Firma erlaubt, ihre Preise zu halten oder zu erhöhen, ohne Kunden zu verlieren. Margen hängen aber stark von der Branche ab: Im Handel sind sie naturgemäß dünn, bei Software oder Luxusmarken sehr hoch. Vergleiche deshalb nur innerhalb der Branche – und achte vor allem auf den Trend: Steigende Margen über mehrere Jahre sind aussagekräftiger als ein einzelner hoher Wert.
Die Margen zeigen, welcher Anteil vom Umsatz als Gewinn übrig bleibt – also wie profitabel das Geschäft pro verkaufter Einheit ist.
Warum ist das wichtig?
Hohe und stabile Margen sind oft ein Zeichen für "Preissetzungsmacht" – das Unternehmen kann Preise erhöhen, ohne dass Kunden zur Konkurrenz wechseln. Niedrige Margen bedeuten meist: harter Wettbewerb, der Preis ist das Hauptargument.
Welche Werte gelten als gut?
MoatLens-Perspektive: Gesucht werden Unternehmen mit "Preissetzungsmacht" – der Fähigkeit, Preise zu erhöhen, ohne Kunden zu verlieren. Hohe, stabile Margen sind oft ein Hinweis darauf.
Worauf du achten solltest: Schau dir die Entwicklung über mehrere Jahre an. Steigende Margen sind ein positives Zeichen – sie zeigen, dass das Unternehmen seine Wettbewerbsposition stärkt, nicht schwächt.
In MoatLens steht diese Erklärung direkt neben der Zahl — antippen genügt. Dazu siehst du den Verlauf über zehn Jahre statt eines einzelnen Werts.