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Eigenkapitalrendite (ROE)

Der ROE zeigt, wie viel Gewinn eine Firma aus dem Geld ihrer Eigentümer (dem Eigenkapital) macht. 20 % heißt: aus 100 € Eigenkapital entstehen 20 € Gewinn pro Jahr.

Faustregel:

MoatLens-Tipp: Über viele Jahre nähert sich deine Rendite dem ROE an, den das Geschäft erwirtschaftet – eine Firma, die ihre Gewinne immer wieder zu 20 % anlegen kann, lässt dein Geld wie beim Zinseszins wachsen. Aber schau auf die Schulden: Ein hoher ROE kann auch nur durch viel geliehenes Geld zustande kommen (bei Banken ist das ohnehin normal). Am besten ist ein hoher ROE bei gleichzeitig niedrigen Schulden – und das über viele Jahre stabil.

Als Faktor im MoatLens-Score

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) zeigt, wie viel Gewinn ein Unternehmen mit dem Geld erzielt, das die Aktionäre investiert haben.

Warum ist das wichtig?

Stell dir vor, du gibst einem Unternehmen 100 Euro. Der ROE zeigt dir, wie viel Gewinn dieses Unternehmen pro Jahr mit deinen 100 Euro erwirtschaftet. Ein hoher ROE bedeutet: Das Management setzt das Kapital der Aktionäre effizient ein.

Welche Werte gelten als gut?

MoatLens-Perspektive: Erfahrene Value-Investoren bevorzugen Unternehmen, die über viele Jahre hinweg konstant einen hohen ROE erzielen – nicht nur in einem guten Jahr. Konstanz ist hier wichtiger als ein einzelner Spitzenwert.

Worauf du achten solltest: Ein sehr hoher ROE kann auch durch hohe Schulden entstehen (das Unternehmen leiht sich Geld, um damit zu arbeiten). Schau dir daher den ROE immer zusammen mit der Verschuldung an.

So siehst du das in MoatLens

In MoatLens steht diese Erklärung direkt neben der Zahl — antippen genügt. Dazu siehst du den Verlauf über zehn Jahre statt eines einzelnen Werts.

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