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Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Das KBV vergleicht den Börsenwert mit dem Eigenkapital aus der Bilanz – dem „Buchwert". Grob gesagt: was übrig bliebe, wenn die Firma alle Vermögenswerte verkauft und ihre Schulden bezahlt. Ein KBV unter 1 hieße, du zahlst weniger als diesen Buchwert.

Faustregel (nur bedingt gültig):

MoatLens-Tipp: Wie aussagekräftig das KBV ist, hängt stark von der Branche ab. Gut geeignet ist es für Banken, Versicherer, Industrie und Immobilien – dort steckt der Wert in handfesten Vermögenswerten. Bei Technologie- und Markenfirmen führt es dagegen in die Irre: Deren Wert liegt in Software, Marke und Kundenbindung, die kaum in der Bilanz auftauchen. Zusätzlich drücken Aktienrückkäufe den Buchwert nach unten. Ein sehr hohes KBV bedeutet bei solchen Firmen deshalb oft nicht „zu teuer", sondern einfach: Der Buchwert ist hier die falsche Messlatte.

So siehst du das in MoatLens

In MoatLens steht diese Erklärung direkt neben der Zahl — antippen genügt. Dazu siehst du den Verlauf über zehn Jahre statt eines einzelnen Werts.

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