Die Bewertung beschreibt, wie teuer eine Aktie aktuell im Verhältnis zu dem ist, was das Unternehmen tatsächlich wert ist (gemessen an Gewinn, Buchwert oder anderen Kennzahlen).
Warum ist das wichtig?
Selbst ein großartiges Unternehmen kann eine schlechte Investition sein, wenn man zu viel dafür bezahlt. Umgekehrt kann ein mittelmäßiges Unternehmen bei einem sehr niedrigen Preis attraktiv sein. Die Bewertung verbindet also "Wie gut ist die Firma?" mit "Wie viel zahle ich dafür?"
Welche Werte gelten als gut? Das hängt stark vom Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und ähnlichen Kennzahlen ab – niedrigere Werte deuten meist auf eine günstigere Bewertung hin, aber immer im Kontext von Wachstum und Qualität betrachten.
MoatLens-Perspektive: Ein zentrales Prinzip lautet: "Kaufe ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Preis – nicht ein mittelmäßiges Unternehmen zu einem Schnäppchenpreis." Die "Sicherheitsmarge" (also ein Preis deutlich unter dem geschätzten Wert) schützt dabei vor Fehleinschätzungen.
Worauf du achten solltest: Eine niedrige Bewertung allein ist kein Kaufgrund – manchmal sind Aktien aus gutem Grund günstig (z.B. sinkende Gewinne). Schau dir Bewertung immer zusammen mit den anderen 7 Faktoren an.
In MoatLens steht diese Erklärung direkt neben der Zahl — antippen genügt. Dazu siehst du den Verlauf über zehn Jahre statt eines einzelnen Werts.