Das Geld, das nach allen laufenden Kosten und Investitionen wirklich übrig bleibt und frei verwendet werden kann. Oft ehrlicher als der ausgewiesene Gewinn, weil es schwerer schönzurechnen ist.
MoatLens-Tipp: Ein einfacher Merksatz: Gewinn ist Meinung, Bargeld ist Fakt. Der freie Cashflow ist das Geld, das dir als Eigentümer am Ende wirklich zufließt. Branche beachten: Firmen, die ständig viel investieren müssen (z. B. Telekom, Versorger, Industrie, Immobilien), haben strukturell weniger freien Cash; bei Banken passt die Kennzahl kaum. Ideal ist eine Firma, die viel Bargeld abwirft, ohne ständig neues Kapital zu verschlingen – sie kann Dividenden, Rückkäufe und Wachstum aus eigener Kraft bezahlen.
Der Free Cashflow (freier Mittelzufluss) ist das Geld, das einem Unternehmen tatsächlich übrig bleibt, nachdem alle laufenden Kosten UND notwendigen Investitionen bezahlt wurden.
Warum ist das wichtig?
Der ausgewiesene Gewinn in der Bilanz ist eine Rechengröße – er kann durch Abschreibungen, Bilanzierungsregeln und andere Effekte verzerrt sein. Der Free Cashflow zeigt dagegen, wie viel Bargeld wirklich in die Kasse fließt. Dieses Geld kann das Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe, Schuldenabbau oder neue Investitionen nutzen.
Welche Werte gelten als gut?
MoatLens-Perspektive: Der Cashflow gilt als besonders aussagekräftig, weil er schwerer zu manipulieren ist als der Buchgewinn. Entscheidend ist die Frage: Wie viel echtes Geld kommt am Ende heraus, das den Eigentümern gehört?
Worauf du achten solltest: Vergleiche den Free Cashflow mit dem ausgewiesenen Gewinn. Wenn der Gewinn deutlich höher ist als der Free Cashflow über mehrere Jahre, lohnt es sich genauer hinzuschauen, warum.
In MoatLens steht diese Erklärung direkt neben der Zahl — antippen genügt. Dazu siehst du den Verlauf über zehn Jahre statt eines einzelnen Werts.